Source WWW.FABRE-TOGO.COM - 04/03/2010

Jean-Pierre Fabre : Ein wahrer Sohn Togos, ein Demokrat und Kämpfer für die Menschenrechte

Jean-Pierre Fabre, Biographie

Ein wahrer Sohn Togos, ein Demokrat und Kämpfer für die Menschenrechte
Am 15.Januar ist Jean-Pierre Fabre, der sich über 30 Jahre für die Demokratie in seinem Heimatland Togo eingesetzt hat, zum offiziellen Kandidaten der UFC für die Präsidentschaftswahlen 2010 in Togo erklärt worden.

Geboren am 2. Juni 1952 in Lomé führte Jean-Pierre Fabre stets den Kampf für mehr Gerechtigkeit, Demokratie und Freiheit, selbst als er dem Unterdrückungsregime Gnassingbé Eyadémas innerhalb Togos ausgesetzt war. Dieses diktatorische Regime unter Führung der Einparteienregierung, die Versammlung des togolesischen Volkes (RPT), konnte die Überzeugungskraft von Jean-Pierre Fabre nicht antasten.

Seinen unerschütterlichen Glauben an die Zukunft seines Landes gründet Jean-Pierre Fabre auf die christliche Erziehung in seinem Elternhaus und seine Schulbildung in den Gymnasien St. Augustinus in Togoville sowie im Saint Joseph College in Lomé, in dessen Mauern einige prominente Togolesen wie Kofi Yamgnane studierten. Daraus resultiert seine Liebe zu den Geisteswissenschaften, seine Wertvorstellungen und sein Engagement, sowohl das geistige, intellektuelle als auch das politische.

Jean-Pierre Fabre studierte an der Universität für Wissenschaft und Technik in Lille, Frankreich. Er erlangte einen Master professionell in Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft (ADR) und kehrte 1979, während der dunkelsten Stunden der Eyadema Diktatur, nach Togo zurück. Durch die Annahme einer neuen Verfassung werden die Befugnisse des Präsidenten der Republik gestärkt und der Partei-Staat zwingt eine hohe Zahl der politischen Gegner ins Exil.

Jean-Pierre Fabre lehrt für vier Jahre an der Universität Benin (UB) und vermittelt seine Kenntnisse in Statistik, Finanzen und Wirtschaft. Mit dem Wunsch, die wirtschaftliche Entwicklung seines Landes zu unterstützen, schließt er sich einer bedeutenden Gruppe für Studien in Architektur und Städtebau (AUBA) an und besetzt da von 1981 bis 1991 das Amt des Generalsekretärs.

Zu Beginn der 90er Jahre steht Togo an einem Angelpunkt seiner Geschichte. Nach Jahrzehnten der Demütigung sowie der ständig enttäuschten Erwartungen, steht das togolesische Volk auf und organisiert massive landesweite Proteste, um damit die Demokratisierung des Regimes zu verlangen. Frankreich nimmt die, durch die Rede von François Mitterrand in Baule im Juni 1990 entstehenden tiefgreifenden Veränderungen in verschiedenen afrikanischen Ländern an.
In diesen entscheidenden Jahren kämpft Jean-Pierre Fabre an der Seite des togolesischen Volkes für die Demokratisierung des Landes und leistet einen aktiven, persönlichen Beitrag als geschäftsführender Herausgeber und Chefredakteur der zwei Wochenzeitschriften „Die Tribüne der Demokraten“ und „Die Zeit der Demokraten“. Die Unabhängige Nationale Konferenz 1991, deren Sprecher Jean-Pierre Fabre war, deutet hin auf eine schrittweise Demokratisierung des Regimes mit der Bildung einer neuen Regierung und eines vorübergehenden Parlamentes, verantwortlich für die Organisation von Neuwahlen. Dies bietet dem wichtigsten Oppositionsführer Gilchrist Olympio, Sohn des verstorbenen Präsidenten Sylvanus Olympio, die Gelegenheit, nach 28 Jahren im Exil wieder nach Hause zu kommen. Angesichts der geweckten Hoffnung scheint aber das Schicksal das togolesische Volk zum Narren halten. Das Militär schafft die Übergangsinstitutionen endgültig ab. Am Ende des Jahres 1992 stellt General Eyadema alle Fortschritte, die im Jahr zuvor unter dem Druck der Straße gemacht worden waren, in Frage.

Aber das friedliebende togolesische Volk, das sich nach Fortschritt und Freiheit sehnt, erkennt alle Möglichkeiten der politischen Öffnung, die ein Mehrparteiensystem und das allgemeine Wahlrecht bieten. Gilchrist Olympio vereinigt, bevor er durch ein auf ihn gerichtetes Attentat wieder ins Exil gezwungen wird, zahlreiche Oppositionsparteien in der Union der Kräfte für den Wandel (UFC), deren Präsident er wird und mit Jean Pierre Fabre an seiner Seite als Generalsekretär wirkt. Für beide Männer beginnt in der Folgezeit eine intensive und fruchtbare Zusammenarbeit. Gilchrist Olympio, ein wahrer Veteran der togolesischen Politik, der seit Jahrzehnten außerhalb der Grenzen für Togo kämpft, inspiriert Jean-Pierre Fabre mit den Idealen und Werten der Freiheit, der Arbeit und Liebe zum Vaterland, welche das Land im Jahr 1960 in die Unabhängigkeit geführt hatten.

Jean-Pierre Fabre hält die Flamme der Hoffnung des togolesischen Volkes während der gesamten Jahre am Leben, auch als die RPT ihre Herrschaft wiederherstellt, trotz Verfolgung, Demütigungen, nicht stattfindender Wahlen ebenso wie gefälschter Wahlsiege durch die Machthaber. Der Tod von Gnassingbé Eyadéma im Jahr 2005 markiert das Ende einer Ära. Selbst wenn es dem Sohn Faure Gnassingbé durch Wahlbetrug gelang, die Macht innerhalb der Familie zu behalten, ist die Bedeutung der UFC innerhalb des Volkes derart stark, dass sie sich nicht mehr durch Vernichtungsschläge beugen lässt. Als die Inkarnation der Bestimmtheit und des Widerstandes gegen die Unterdrückung, konnte Jean - Pierre Fabre geduldig den Grundstein des Sieges im gesamten Territorium Togos sowie der Diaspora legen.

Seine Wahl zum Abgeordneten 2007 sowie zum Fraktionsvorsitzenden der UFC in der Nationalversammlung beweist seinen Gegnern, dass Jean-Pierre Fabre nicht auf die Rolle als Agitator zu reduzieren ist. Dieser unbescholtene Politiker, ein Gründungsmitglied der togoischen Liga für Menschenrechte, der methodisch und entschlossen arbeitet, nahm sich die Zeit, die verschiedenen Schichten der Gesellschaft zu treffen und die Wünsche aller zu verstehen, damit Togo die politischen, ethnischen und sozialen Spaltungen überwindet. Wohl wissend, mit welchen zahllosen Herausforderungen das togolesische Volk konfrontiert werden wird, welche Opfer zu bringen es heißt und welche Hürden zu überwinden sind, ehe das Land die Spuren einer modernen und verantwortungsvollen Staatsführung sehen kann, ist Jean-Pierre Fabre bereit, alle erforderlichen Mittel zu mobilisieren und Wege zu gehen, um seiner Bestimmung gerecht zu werden.


Biographie par de Kevin Olivier Traduction de J.PINKAU

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